Katja Vogler Blog

Kräftig mit anpacken – aber mit Köpfchen!

Um Stauraum für unser Haus zu gewinnen, ohne mehr Grundstücksfläche als notwendig zu opfern, entschieden wir uns für einen Betonkeller, denn das war die günstigste Variante. Der Aushub wurde mit Beton verkleidet, ein paar Fenster und einfache Falttüren wurden eingebaut – fertig. Der Wohntrakt im Erdgeschoss blieb offen, so dass die Küche mit Essbereich und Wohnzimmer eine Einheit bilden, nur der Flur mit Treppenbereich wurde mit einer leichten Gipswand und einer Glastür abgetrennt. Dacharbeiten sind langwierig und gefährlich, deshalb entschieden wir uns für ein Fertigdach. Wir hatten uns ein schmuckes Gaubendach ausgesucht, jenes wurde mit bereits eingebauten und verglasten Fenstern angeliefert und auf den Rohbau gehievt. Anschließend hatte eine Kette fleißiger Hände das Dach schnell abgedeckt. Für die Sanitärräume, das Schlaf- und die Kinderzimmer entschieden wir uns für leichte Gipswände, die wir mit Regalen, Schubläden, Kleiderstangen und Türen versahen. Auf diese Weise fassten wir Raumabtrennungen und das Schrankmobiliar unter einen Kostenpunkt zusammen.

Fazit: Mit dem Hausbau per Eigenleistung haben wir nicht nur viel gespart, wir wohnen jetzt fernab von Kindergarten, Schule und Arbeitsplatz aber dafür mitten im Grünen. Erstaunlicherweise bleibt seit unserem Umzug das Auto in unserem Carpark. Meine Frau und die Kinder radeln zur Schule und zum Kindergarten. Per Fahrrad holt sie Gigi und Flo auch wieder ab. Und auch ich genieße meine tägliche Radeltour zur Arbeit. Keiner von uns vermisst die 'günstige Citylage' mit ihrem Verkehrslärm und ihren gestressten Einwohnern.

30.9.12 01:07

Letzte Einträge: Endlich ist es soweit – ein Häuschen im Grünen!, Was darf’s denn sein - Stein oder Holz?, Baukosten fallen an – Miete fällt weg

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